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Michaela Ober - unsere Bundestagskandidatin

Michaela Ober stammt aus Oberwössen, ist Mutter von drei erwachsenen Kindern, lebt getrennt und sieht ihre politischen Schwerpunktthemen im Natur- und Klimaschutz.

Ein besonderes Anliegen ist der 52-jährigen Traunsteinerin der Ausbau der Schienen-Infrastruktur und die Förderung des ÖPNV. Als ihren größten Wunsch, den sie politisch umsetzen möchte, sieht die Bundestagskandidatin, „dass die Menschlichkeit und die Menschenwürde wieder in Europa Einzug halten.“ Michaela Ober sagte, dass sie durch die Flüchtlingskrise 2015 zu ihrem politischen Engagement gekommen sei. „Da beschäftigte ich mich immer mehr mit unserer Regierung und sah, was da abgeht und falsch läuft. Als Servicemensch mit Herz sind mir die Menschen auf diesem Planeten wichtig und da ist viel zu viel, was extrem falsch läuft.“ Die Beisitzerin im ÖDP-Kreisvorstand sieht den „irrsinnigen Wachstumsgedanken als nicht mehr lange durchzuhalten“, sie fordert dazu auf, dass „wir uns endlich wieder auf die wahren, die wichtigen Werte besinnen“. Damit meint Michaela Ober den „Grundstock der Menschheit, die Erde“.

Die Kandidatin wählte gegenüber ihren Parteikollegen in Waging deutliche Worte: „Um die Erde zu retten, müssen wir komplett umdenken. Da helfen keine halbherzigen Klimaziele mehr. – Wir können Geld nicht atmen. Es ist ein Unding, dass sich Firmen von den CO2-Zielen frei kaufen können. Von dem Geld können wir keine Insekten kaufen, es gibt keinen Laden, der Bienen verkauft, Vögel oder Photosynthese, keine Natur und keine Menschen.“ Ober forderte eine Vergünstigung des ÖPNV, „es darf nicht sein, dass es billiger ist, mit dem Auto zu fahren oder auf innerdeutschen oder europäischen Fernstrecken zu fliegen – Hier muss richtig investiert werden.“ Gefördert werden sollten laut Michaela Ober junge Unternehmen, die sich auf die Fahne geschrieben haben, nachhaltig, sauber und fair zu produzieren. Für die ÖDP-Kandidatin resultieren die weltweiten Fluchtursachen von Menschen aus dem Raubbau der Natur und aus dem Waffenhandel - auch aus Deutschland.

Ober forderte dazu auf, „endlich die Menschen in Griechenland, Bosnien, Libyen und anderen Krisenländern zu retten. Sie erfrieren, verhungern, verenden an Krankheiten. Kleine traumatisierte Kinder lachen nicht mehr und haben Suizidgedanken. Wir lassen Menschen im Mittelmeer ertrinken, Frontex ist an illegalen Pushbacks beteiligt.“ Die ÖDP-Bundestagskandidatin kritisiert die Verachtung der Menschenwürde in deutschen Ankerzentren, „da werden die Menschenrechte mit Füßen getreten. - Ich kann nicht mehr ruhig in meinem warmen Zuhause mit vollem Kühlschrank sitzen. Ich will nach Berlin und denen gehörig auf die Nerven gehen. Solange, bis sie endlich die Weichen richtig stellen und geradeaus fahren“, so die Fahrdienstleiterin, die im Moment als Weichenwärterin in Trostberg dienstlich eingesetzt ist.


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