Mehr als nur die Bienen retten – welche Welt wollen wir hinterlassen?

ÖDP initiiert Volksbegehren gegen das größte Artensterben seit den Dinosauriern

„Das Insektensterben merk ich an der Windschutzscheibe vom Auto“, beobachtet Hans Lackner, ÖDP-Mitglied aus der Schönau unmissverständlich. Musste man vor ein paar Jahren schon nach ein paar Kilometern die Scheibe reinigen, ist das Scheibenputzmittel fast gar nicht mehr notwendig.

Doch dieser scheinbare Vorteil für die Autofahrer ist folgenschwer für alle – Insekten, Bienen, Vögel und letztendlich für jeden von uns.

65% aller Vögel sind seit 1965 verschwunden, über 50 % der Bienenarten sind bedroht und über 80% der Falter sind bereits verschwunden… - bei diesen Zahlen muss gehandelt werden. An erster Stelle steht, diese Artensterben zu stoppen und den Lebewesen wieder Lebensräume zu geben. Die ÖDP sagt ganz klar: „Wir wollen kein weiteres Zuwarten, keine hilflosen Appelle an die Freiwilligkeit und auch keine wirkungsarmen online-Petitionen, sondern endlich verbindliche Gesetze.“ Mit der Umsetzung von Biotopverbünden, dem massiven Ausbau von naturnaher Landwirtschaft, dem Schutz von Alleen und Hecken, sowie vielen weiteren Maßnahmen will die ÖDP das Bayerische Naturschutzgesetz so verbessern, dass Tiere und Pflanzen überleben können.

Es geht bei dem Volksbegehren aber nicht nur um die Insekten, Bienen und Vögel und den Artenschutz. Es geht auch um die Unterstützung der bäuerlich wirtschaftenden Familienbetriebe. Der Irrweg der export-orientierten Landwirtschaft und dem politisch geförderten „Wachsen oder Weichen“ führt zu einem dramatischen Artenrückgang und gleichzeitig zum Aussterben vieler landwirtschaftlicher Kleinbetriebe. So verschwinden jedes Jahr nicht nur tausend Tierarten, sondern auch tausende Bauernhöfe von der bayrischen Landkarte. ÖDP-Landtagskandidatin Barbara Paiva unterstreicht: „Weg vom knallharten Verdrängungskampf unter den Bauern und hin zu regionalen Kreisläufen, guten und gesunden Lebensmitteln und einer ökologischen Bewirtschaftung.“

Unterschriftenlisten können bei Wilhelm Winkler (Tel. 08682 / 565) abgeholt werden.


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